Kinästhetikkompetenz ist erfassbar
- allerdings nicht mit randomisierten InterventionsstudienAktuell gibt es Verunsicherungen zum Nachweis von Kinästhetik, weil das Deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Rahmen eines Themenchecks die vorhandene Studienlage bezüglich Kinästhetik gesichtet und bewertet hat. Das IQWiG untersucht den Nutzen und den Schaden von medizinischen Maßnahmen für PatientInnen und bezieht in seine Nutzungsbewertung nur vergleichende also randomisierte Interventionsstudien ein.
Dieses Studienvorgehen, welches für medizinische Maßnahmen sinnvoll ist, eignet sich nicht für die Wirkungsuntersuchung zu Kinästhetik. Deshalb konnte das IQWiG nur vier Studien älteren Datums in ihre Nutzungsbewertung einbeziehen. Es ist nicht verwunderlich, dass im Rahmen dieses Themenchecks kein Nachweis für den Nutzen von Kinästhetik erbracht werden konnte. Hierzu bieten wir Ihnen zu Kernaussagen des Themenchecks eine differenzierte Einordnung aus Sicht von Kinaesthetics Deutschland.
Siehe Anhänge in der News.
Studienübersicht im Kinaesthetics-Online-Fachlexikon KOFL
Es gibt eine Reihe von Untersuchungen und Studien, welche die Wirksamkeit von Kinästhetikkompetenz belegen. Hier möchten wir auf die Studien-Übersicht im Kinaesthetics-Online-Fachlexikon (KOFL) hinweisen:
https://wiki.kinaesthetics.de/wiki/Fachartikel,_Studien_und_Hochschularbeiten
Aktuelle Studien zu der Wirksamkeit von Kinästhetik
Eine Studie der Hochschule Esslingen in Zusammenarbeit mit der Samariterstiftung Deutschland steht jetzt zur Verfügung. Diese zeigt auf, wie die Kinästhetik betriebliche Gesundheitsförderung, Fehlzeiten der Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung beeinflusst. Die positiven Ergebnisse können als Ansporn für Träger verstanden werden, in der Praxis innovative BGM-Projekte zu initiieren.
Eine Wirkungsevaluierung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA - Wien, steht kurz vor der Veröffentlichung.
Wir sind erfreut, dass es solche Studien gibt und zu erwarten sind, welche die Bedeutung der Kinästhetikkompetenz für Gesundheits- und Sozialberufe darstellen.
Studie Hochschule Esslingen mit der Samariterstiftung Deutschland
