Ausbildung Kinaesthetics-TrainerInnen Stufe 1

Gratualtion zum erfolgreichen Abschluss für 19 neue Kinaesthetics-TrainerInnen
  22.09.17 

Am 20.09. haben 19 Kinaesthetics-TrainerInnen ihre einjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Sie stammen aus den Berufsbereichen:
- Akut-, Intensiv- und Alten-Pflege
- Behindertenbetreuung
- Ergo- und Physiotherapie
- Facharzt für Neurologie
- Pflegende Angehörige

Im Rahmen einer Abschlussversanstaltung mit 30 geladenen Gästen konnten die frischgebackenen Kinaesthetics-TrainerInnen aus Österreich, Italien und der Schweiz ihren umfangreichen Kompetenzzuwachs mit eindrucksvollen Beispielen aus ihrem Anwendungsbereich darstellen.
Beispiele für Lernumgebung und Entwicklung:
- Für mich selbst und meine eigene Gesundheits- und Bewegungskompetenz
- Bewegungslernprozesse mit KlientInnen gestalten
- Lernprozesse mit Mitarbeiterinnen gestalten

Wir gratulieren den Kinaesthetics-TrainerInnen Stufe 1 herzlich zum bestandenen Abschluss.
Die Ausbildung zielt direkt auf Pflegerische Kernkompetenzen, findet nach einem einheitlichen europäischen Curriculum statt und ist in Österreich als GuKG Weiterbildung Kinästhetik anerkannt.

Abschluss Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 - 19 frischgebackene Kinaesthetics-TrainerInnen

Kinaesthetics-Fachtagung - 29. Juni 2017

"KOMPETENZ" - Perspektivenwechsel oder Modewort?
  14.07.17 

Die diesjährige Fachtagung im Schloss Traun setzte die Auseinandersetzung mit kompetenzorientierter Pflege vom Vorjahr fort.
Beleuchtete den Begriff «Kompetenz». und seinen Zusammenhang mit professioneller Pflege und Betreuung.
Der gemeinsame Tenor der 130 Gäste war deutlich - die Konkretisierung von Kompetenzen in Durchführung und Unterstützung alltäglicher Aktivitäten ist unverzichtbar um die Umsetzung der Pflegerischen Kernkompetenzen laut GuKG im Pflegealltag möglich zu machen.

Im Zentrum stand die Interaktionskompetenz als eine unverzichtbare Grundvoraussetzung. Bewusstheit dafür, dass Interaktionen nicht über Sprache und Mimik, sondern auch im direkten Kontakt mit Menschen über Berührung und Bewegung stattfinden ist für professionelle Pflege unabdingbar. Konkrete und erfahrbare Blickwinkel sind für die Entwicklung und Einschätzung von Interaktionskompetenz wesentlich.

Best Practice Beispiele für kompetenzorientierte Krankenhäuser, Palliativ Pflege, Positionsunterstützung, Ausrichtung im Pflegeprozess und die Auswirkung von Kompetenzorientierung auf Finanzen rundeten die Themen ab. Bei Interesse an Erfahrungsaustausch mit erfahrenen Pflegeleitungen, erfolgreichen Kinaesthetics-Teamlernprozessen und Kinaesthetics-Bildungsprojekten stellen wir gerne Kontakte zu Einrichtungen her.

Neuer Beruf - «Spezialistin für Kinästhetik»

Berufsanerkennung für die Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 - Ein Meilenstein ist geschafft!
  15.06.17 

Seit April 2017 ist in der Schweiz die Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 als eigenständiger Beruf anerkannt. Kinaesthetics Schweiz hat damit das anspruchsvolle Projekt zur «Berufsanerkennung» erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren!

Die Kinaesthetics-TrainerInnen Stufe 1 mit eidgenössischer Berufsprüfung trägt den Titel «SpezialistIn für angewandte Kinästhetik».
Kinaesthetics Schweiz bildet zusammen mit der OdASanté (nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit) die Trägerschaft. Vorurteile, daß es sich bei Kinästhetik doch nicht nur um eine einfache Moblilitätstechnik, eine therapeutische Maßnahme oder gar eine markengeschützte Methode handelt, um einige Bedenken zu nennen, wurden ausgeräumt.

Das neue Berufsbild der «SpezialistIn für angewandte Kinästhetik» wird viel dazu beitragen, dass die entsprechenden Kompetenzen zum Wohl der KlientInnen und MitarbeiterInnen in Institutionen verankert werden können – meint die Schweizer Expertin für Pflegepolitik und NPO Management und Präsidentin der Trägerschaft für Berufsprüfungen, Elsbeth Wandeler.

Die Erreichung der eidgenössischen Anerkennung ist ein Meilenstein für Kinaesthetics, Kinaesthetics-TrainerInnen und Länderorganisationen der European Kinaesthetics Association/EKA. Die europaweit einheitlichen Ausbildungs-Curricula, Qualifikationsprofile und Qualitätskriterien der European Kinaesthetics Association/EKA werden durch diese Anerkennung bestätigt.

Die Berufsanerkennung bringt zum Ausdruck, dass Kinästhetik im Gesundheits- und Sozialwesen einen wesentlichen Beitrag für Qualitäts- und Kompetenzentwicklung leisten kann und einen festen Platz haben soll.

Broschüre - Berufsanerkennung - Spezialistin für Kinästhetik