Schwester Liliane Juchli feiert heute ihren 85. Geburtstag. Sie ist eine der grossen Pflege-PionierInnen im deutschsprachigen Raum und hat zusammen mit vielen anderen BerufskollegInnen die Basis für die Professionalisierung der Pflege gelegt. Bekannt wurde ihr Name durch das erste umfassende Fachbuch für den Pflegeberuf im deutschsprachigen Raum, in der Folge oft einfach „der Juchli“ genannt. Schwester Liliane Juchli hat viele weitere Publikationen verfasst, ist seit mehr als 40 Jahren Vortragsreisende und nimmt auch heute noch Stellung zu gesellschaftlichen und berufspolitischen Fragen.
Ihre Verbindung zur Kinästhetik besteht seit bald 30 Jahren. So wies sie schon im Jahr 1991 in der 6. Auflage des Buches «Krankenpflege» auf das damals neue Fachgebiet hin. Im Jahr 1992 schrieb sie im Vorwort zum Buch «Kinästhetik – Interaktion durch Bewegung und Berührung in der Pflege» von Frank Hatch, Lenny Maietta und Suzanne Schmidt (letztere war ihre Schülerin): «Wo dies gelingt, wo Kinästhetik in der Pflegepraxis angewandt wird, können sowohl Lebensqualität wie Pflegequalität erheblich verbessert werden. Doch nur, wer sich auf den Weg macht, wird diese Wirkung erfahren.»
Wir gratulieren Schwester Liliane Juchli ganz herzlich zu ihrem Geburtstag und danken ihr für ihren unermüdlichen Einsatz für die Würde des Menschen und eine ganzheitliche Sicht der Pflege.

Referate anlässlich der Erweiterung der Sr. Liliane Juchli Bibliothek

Weitere Informationen: www.lilianejuchli.ch

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Kinaesthetics Auszeichnung für das Bezirksseniorenwohnheim Bad Hall

Vorreiter in Richtung kompetenzorientierte Pflege
  12.08.18 

Am 09. August konnte das Bezirksseniorenwohnheim Bad Hall die Kinaesthetics-Auszeichnung der European Kinaesthetics Association entgegennehmen.

Seit 2005 schult das oberösterreichische Wohnheim ihre MitarbeiterInnen mit Kinaesthetics. Dank der konsequenten und visionären Ausrichtung der Führungspersonen ist es gelungen, im gesamten Betrieb eine aussergewöhnliche Lernkultur zu entwickeln.
Die MitarbeiterInnen haben eine hohe Kompetenz dafür entwickelt, die Unterstützungen für ihre BewohnerInnen achtsam, lernfördernd und individuell angepasst zu gestalten. Damit leistet das Team einen ausserordentlichen Beitrag zur Gesundheitsentwicklung und Lebensqualität seiner BewohnerInnen und MitarbeiterInnen.

Wir gratulieren der Leitung, dem ganzen Team und den BewohnerInnen zu dieser ausserordentlichen Leistung!

Bezirksseniorenwohnheim Bad Hall - Claudia Hörzinger Pflegeleitung, Friederike Hager Kinaesthetics-Trainerin, Katharina Fiereder Heimleitung, Cornelia Altreiter-Windsteiger Bezirkshauptfrau
Kinaesthetics Auszeichnung - der European Kinaesthetics Association
Kinaesthetics Auszeichnung Verleihung - Bezirksseniorenwohnheim Bad Hall

Die 15. Kinaesthetics Fachtagung «Kompetenz zeigt Wirkung» brachte aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse der Fachhochschule Sankt Gallen, Fragestellungen aus der Praxis und Erfolgreiches aus der Organisationsentwicklung zusammen.

Kinaesthetics Forschungsergebnisse zielen direkt auf die Kernkompetenz von Pflege und Betreuung, sind zukunftsweisend und bringen Pflege-Kern-Kompetenzen kurz und prägnant auf den Punkt.

Qualitätssiegel EBQ und Ö-Cert

Erwachsenenbildung mit Qualitätsgarantie
  02.07.18 

Bereits zum 3. Mal wurde Kinaesthetics Österreich mit dem Qualitätssiegel des IBE der Kepler Universität Linz ausgezeichnet und ist somit eine zertifizierte Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtung.

Darauf aufbauend wurde auch die österreichweite Anerkennung unserer Qualitätsmaßnahmen mit dem Ö-Cert bestätigt.
Diese Auszeichnung legt österreichweit Qualitätsstandards für Erwachsenenbildungorganisationen fest und schafft Transparenz für Bildungsinteressierte und für FördergeberInnen.

TeilnehmerInnen von Kinaesthetics Aus-, Fort- und Weiterbildungen können dadúrch finanzielle Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen.


https://www.kinaesthetics.at/40bildungskalender.cfm
Ö-Cert Zertifikat
Ö-Cert - Qualitätsrahmen für Erwachsenenbildung in Österreich
EBQ Qualitätssiegel - Verliehen vom IBE der Kepler Universität Linz

Hohe Auszeichnung für Kärntner Gailtalklinik Hermagor und LKH Laas zur Staatspreisverleihung 2018

Kinaesthetics-Bildungsprojekt ausgezeichnet mit Jurypreis „KnewLEDGE beyond limits"
  25.05.18 

Der Jurypreis wird an Unternehmen vergeben, welche besonders professionell und engagiert Personal- bzw. Organisationsentwicklung betreiben.

Die vor zehn Jahren von der Gailtalklinik ausgehende Initiative „Kinaesthetics“ in beiden Häusern der KABEG einzuführen, hat zu einer Veränderung im Verhalten und den Verhältnissen geführt. Die positiven Auswirkungen der Einführung dieser „Bewegungslehre“ auf PatientInnen und das Pflegepersonal erzeugte eine Win-Win-Situation mit hoher Breitenwirkung für alle Berufsgruppen und auch für Angehörige.
Das Projekt zeigt, dass engagierte und autonome MitarbeiterInnen viel bewegen können, wenn man sie lässt.


Websiten Gailtalklinik Hermagor und LKH Laas
KABEG Medieninformation - Jurypreis „KnewLEDGE beyond limits“
Jurypreis „KnewLEDGE beyond limits“ anlässlich der Staatspreisverleihung - PDL Doris Kazianka-Diensthuber MAS, Gailtalklinik Hermagor
 - v.l.n.r. P. Salcher (Kinaesthetics Trainerin), M. Wastian (Kinaesthetics Trainerin), C. Allmaier (Personalmanagement Gailtal-Klinik) und D. Kazianka-Diensthuber, MAS (Pflegedirektorin Gailtal-Klinik)
  10.05.18 

Fünf Jahre nach der Gründung der European Kinaesthetics Association (EKA) entstand ein Buch, das Kinaesthetics-TrainerInnen in Ausbildung kurz und verständlich in das anspruchsvolle Gebiet der Kybernetik einführen sollte.

In einer überarbeiteten Auflage gelangt es nun in deutscher und italienischer Sprache in den öffentlichen Verkauf. Es ist ab sofort in unserem Shop erhältlich.

Keiner weiss was Kybernetik ist

Traurig nehmen wir zur Kenntnis, dass Dr. Linda Sue («Lenny») Maietta am 31. Januar 2018 in Santa Fe, USA, im Alter von 68 Jahren im Kreise ihrer Familie verstorben ist.

Sie war im Jahr 1980 Gründungsmitglied des Verein für Kinästhetik, welcher die Verbreitung von Kinaesthetics im deutschsprachigen Raum initiierte. Durch ihr unermüdliches Schaffen legte sie wichtige Grundsteine für das Fachgebiet Kinästhetik.

Wir werden sie in wertschätzender und anerkennender Erinnerung behalten.

Nachruf - Lenny Maietta - Kinaesthetics Fachzeitschrift 01-2018

Kinaesthetics Auszeichnung für Kärntner Kliniken - Gailtal-Klinik und Landeskrankenhaus Laas

Hohe Qualität und Investition in Pflegerische Kernkompetenz mit Kinaesthetics
  30.10.17 

Am 27. Oktober konnten die Gailtal-Klinik Hermagor und das Landeskrankenhaus Laas die Kinaesthetics-Auszeichnung der European Kinaesthetics Association bereits zum zweiten Mal entgegennehmen.

Beide Kliniken investieren seit 2004 mit Kinaesthetics intensiv in die Pflegerische Kernkompetenz ihrer MitarbeiterInnen. Dank der konsequenten und visionären Ausrichtung der Führungspersonen ist es gelungen, im gesamten Betrieb eine aussergewöhnliche Lernkultur zu entwickeln.
Die MitarbeiterInnen haben eine hohe Bewegungs- und Interaktionskompetenz entwickelt, um Unterstützungen für ihre PatientInnen achtsam, lernfördernd und individuell angepasst zu gestalten.

Damit leistet die Gailtalklink und das LKH Lass einen ausserordentlichen Beitrag zur Gesundheitsentwicklung und Lebensqualität seiner PatientInnen und MitarbeiterInnen und bedeutenden Beitrag zur Qualitätssicherung im Sozial- und Gesundheitssystems.

Wir gratulieren der Leitung, dem ganzen Team und den BewohnerInnen zu dieser ausserordentlichen Leistung!

Überreichung der Auszeichnung - Christine Grasberger Geschäftsleitung und Stefan Knobel Fachliche Leitung Kinaesthetics Österreich
Pflegeleitung und Kinaesthetics TrainerInnen - von li Alberter Kristler, PDL Markus Grollitsch BA, PDL Doris Kazianka Diensthuber MAS, Marion Wastion, Petra Salcher
Leitungen und TrainerInnen

Neuer Beruf - «Spezialistin für Kinästhetik»

Berufsanerkennung für die Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 - Ein Meilenstein ist geschafft!
  15.06.17 

Seit April 2017 ist in der Schweiz die Kinaesthetics-TrainerIn Stufe 1 als eigenständiger Beruf anerkannt. Kinaesthetics Schweiz hat damit das anspruchsvolle Projekt zur «Berufsanerkennung» erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren!

Die Kinaesthetics-TrainerInnen Stufe 1 mit eidgenössischer Berufsprüfung trägt den Titel «SpezialistIn für angewandte Kinästhetik».
Kinaesthetics Schweiz bildet zusammen mit der OdASanté (nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit) die Trägerschaft. Vorurteile, daß es sich bei Kinästhetik doch nicht nur um eine einfache Moblilitätstechnik, eine therapeutische Maßnahme oder gar eine markengeschützte Methode handelt, um einige Bedenken zu nennen, wurden ausgeräumt.

Das neue Berufsbild der «SpezialistIn für angewandte Kinästhetik» wird viel dazu beitragen, dass die entsprechenden Kompetenzen zum Wohl der KlientInnen und MitarbeiterInnen in Institutionen verankert werden können – meint die Schweizer Expertin für Pflegepolitik und NPO Management und Präsidentin der Trägerschaft für Berufsprüfungen, Elsbeth Wandeler.

Die Erreichung der eidgenössischen Anerkennung ist ein Meilenstein für Kinaesthetics, Kinaesthetics-TrainerInnen und Länderorganisationen der European Kinaesthetics Association/EKA. Die europaweit einheitlichen Ausbildungs-Curricula, Qualifikationsprofile und Qualitätskriterien der European Kinaesthetics Association/EKA werden durch diese Anerkennung bestätigt.

Die Berufsanerkennung bringt zum Ausdruck, dass Kinästhetik im Gesundheits- und Sozialwesen einen wesentlichen Beitrag für Qualitäts- und Kompetenzentwicklung leisten kann und einen festen Platz haben soll.

Broschüre - Berufsanerkennung - Spezialistin für Kinästhetik

Mobilitätsfördernde Pflege

Artikel zu Studie der Kliniken Valens mit der ZHAW - Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaft
  19.06.16 

In den Kliniken Valens wird Kinaesthetics seit vielen Jahren im Alltag umgesetzt. Die MitarbeiterInnen werden regelmässig geschult und von Kinaesthetics-TrainerInnen in ihrem Lernprozess im Alltag begleitet. Zusammen mit dem Institut Pflege der ZHAW haben die Kliniken Valens eine Studie zum Thema Mobilitätsfördernde Pflege durchgeführt und veröffentlicht. Der interessante Artikel zu dieser Studie erschien in der Zeitschrift Krankenpflege, 5/2016 (www.sbk-asi.ch). Der SBK stellt der interessierten Leserschaft den Artikel freundlicherweise zur Verfügung.

Artikel zur Studie: Mobilitätsfördernde Pflege - Kleine Schritte grosse Wirkung

Film: 'Grundlagen zum Expertenstandard'

Der deutsche Expertenstandard Mobilität
  02.04.16 

Auf der Kinaesthetics-Fachtagung Stuttgart wurde zum ersten Mal der Film "Grundlagen zum Expertenstandard" gezeigt.

Erhaltung und Förderung der Mobilität ist für pflegebedürftige Menschen von besonderer Bedeutung. Wie kann es gelingen, die Inhalte des Nationalen Expertenstandards im Pflegealltag zu leben?

Die Bewegungskompetenz von Pflegepersonen ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, um die Eigenbewegung von Menschen, die pflegerischer Unterstützung bedürfen zu erhalten und zu fördern.
In Kinaesthetics (Kinästhetik)-Bildungen erweitern Pflegepersonen ihre Bewegungskompetenz, um pflegebedürftigen Menschen im Alltag kontinuierlich Lernangebote zur Erhaltung und Förderung der eigenen Bewegung anzubieten.

Der Film ist ebenfalls im Youtube-Kanal der European Kinaesthetics Association zu sehen.


Youtube-Kanal der European Kinaesthetics Association


Neuer Film auf DVD: Die Entstehung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)

Eine Reise durch die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung von heute
  25.03.16 

Vorträge und Gespräche von Sr. Liliane Juchli auf der Kinaesthetics Fachtagung Leipzig 2015 zu den Themen:
Selbstwirksamkeit ermöglichen und Entstehung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) - 56min

Sr. Liliane Juchli ist eine der bedeutendsten Pflegepionierinnen im deutschsprachigen Raum. Mit dem nach ihr benannten Pflege-Lehrbuch und dem Modell der „Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) hat sie die Pflegepraxis nachhaltig beeinflusst. Sie betont, dass sie die ATL als Bestandteil eines ganzheitlichen Pflegemodells versteht und dass Pflege nur professionell sein kann, wenn die Pflegende anerkennt: „Ich pflege als die, die ich bin“.

Sr. Liliane Juchli gehört zu den ersten Autorinnen, die das Potential von Kinaesthetics (Kinästhetik) erkannt und in ihren Pflegebüchern darauf verwiesen hat. Schon 1992 hat sie auf die Gefahr hingewiesen, dass in der entstehenden Gesundheitsindustrie die Gefahr besteht, die achtsame Begegnung mit dem Menschen aus dem Auge zu verlieren. Sr. Lilianes engagiertes Auftreten ermutigt Pflegende dazu, immer wieder neu zu reflektieren: Wie gehe ich auf den Menschen zu? Was macht das menschliche Leben aus? Die achtsame Begegnung mit dem Menschen bildet die Basis einer professionellen Pflege.

Der Erlös des Films kommt der Sr. Liliane Juchli Bibliothek zu Gute.


Kinaesthetics-Shop DVD Die Entstehung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)
Neue DVD im Shop - Die Entstehung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)

Wirtschaftlicher Nutzen von Kinaesthetics und die Bedeutung für Diakonie und Gesundheitsökonmie

Dissertation von Frau Dr. Lange-Riechmann an der kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel
  07.01.16 

Frau Dr. Lange-Riechmann geht in Ihrer Doktorarbeit den Fragestellungen nach:
Kann Kinaesthetics zu einer Kostensenkung in den kostenintensiven Versorgungsbereichen verschiedener Sozialgesetzbuchzuständigkeiten führen?
Kann durch Kinaesthetics ein Königsweg geprägt von Effektivität und Effizienz gefunden werden, der Menschen trotz begrenzter Mittel das Gefühl von Selbstbestimmung gibt und damit mehr Zufriedenheit und Teilhabe ermöglicht?
Welchen Einfluss kann Kinaesthetics auf gesundheitspolitische Entwicklungen nehmen und kann Kinaesthetics der Ausführung von Diakonie als tätige Nächstenliebe ein neues Bewusstsein geben?

Mit den Erkenntnissen der Untersuchung sollen Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Eine Kosten-Nutzen-Betrachtung in relevanten Versorgungsbereichen ermöglicht Unternehmen eine strategische Ausrichtung und macht Forschungsbedarf sichtbar.
Die Dissertation ist jetzt veröffentlicht.


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Wirschaftlicher Nutzen von Kinaesthetics - Autorin Dr. Lange-Riechmann